Konventionelle Energien waren lange Zeit die Grundlage der deutschen Energieversorgung, sind aber Hauptverusacher der Teibhausgasemissionen, weshalb schnellstmöglichder Umstieg auf erneuerbare Energien erfolgen muss.
Deutschland stützt sich bei der Deckung seines Energiebedarfs immer noch stark auf konventionelle Energieträger, was die Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen behindert. Kohlekraftwerke, in denen Kohle zur Stromerzeugung verbrannt wird, sind eine der größten Quellen für CO₂e und tragen erheblich zur Luftverschmutzung bei. Gaskraftwerke, die Erdgas zur Energieerzeugung nutzen, emittieren ebenfalls erhebliche Mengen an CO₂e, obwohl sie im Vergleich zur Kohle als „sauberer“ gelten. Atomkraftwerke sind zwar eine kohlenstoffarme Energiequelle, aber die Risiken von Atomunfällen und die ungelöste Frage der Endlagerung radioaktiver Abfälle machen diese Technologie äußerst problematisch. Diese konventionellen Energiequellen sind nicht nur umweltschädlich, sondern untergraben auch die dringend notwendigen Klimaziele zur Begrenzung der globalen Erwärmung.
Obgleich technologische Fortschritte bei der Nutzung konventioneller Energien zu verzeichnen sind, bleibt die dringende Frage, wie schnell und umfassend diese durch klimafreundlichere Alternativen ersetzt werden können, um die Klimakrise zu bewältigen und eine nachhaltige Energiezukunft zu sichern. Von grundlegender Bedeutung ist zunächst die Bereitstellung erneuerbarer Energien als Alternativen, damit die konventionellen Energien abgeschaltet werden können. Allerdings müssen auch Investitionen in konventionelle Energien vermieden werden, die einen Umstieg erschweren und die bestehende Energieinfrastruktur zementieren. Darüber hinaus können Maßnahmen, die konventionelle Energien beschränken, Freiräume für erneuerbare Energien schaffen.
Im ersten Halbjahr 2024 waren 41,3% der Stromproduktion aus konventionellen Energieträgern.
Quelle: AG Energiebilanzen e.V.; Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (2024)
Die Bundesregierung plant einen Anteil von mindestens 80% erneuerbarer Energien am Strommix bis 2030.
Quelle: Bundesregierung (2023)
Kohle trug im ersten Halbjahr 204 noch immer 19,9% an der Stromerzeugung bei.
Quelle: AG Energiebilanzen e.V.; Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (2024)
AG Energiebilanzen e.V.; Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (2024) Entwicklungen in der deutschen Stromwirtschaft
1. Halbjahr 2024
Bundesregierung, Q und A, Anteil der Erneuerbaren Energien steigt weiter, 19.09.2023
Zuständige Bundesminister:innen
Bundestagsabgeordnete aus den zuständigen Ausschüssen
AG Energiebilanzen e.V.; Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (2024) Entwicklungen in der deutschen Stromwirtschaft
1. Halbjahr 2024
Bundesregierung, Q und A, Anteil der Erneuerbaren Energien steigt weiter, 19.09.2023
Zuständige Bundesminister:innen
Bundestagsabgeordnete aus den zuständigen Ausschüssen