Laut einer Studie von Greenpeace könnten mit einer Preisreduktion des Deutschlangtickets auf monatlich 29 Euro rund 10 Mio. neue Nutzer:innen gewonnen werden – vor allem Familien mit Kindern, Menschen in ländlichen Regionen und Geringverdienende, für die sich das Deutschlandticket zu den gegenwärtigen Konditionen häufig nicht lohnt.1 2 Diese verlagern mehr Fahrten vom Pkw auf den ÖPNV als bisherige Stammkund:innen, die oft schon vor Einführung des Deutschlandtickets wenig Auto gefahren sind. Im Durchschnitt verlagern sie 2,5-mal mehr Pkw-Kilometer als die 13,5 Mio. Bestandskund:innen. Dadurch steigt die Verlagerung von 5–8 % auf 12,5–20 % – das entspricht zusätzlichen Einsparungen von 7,8–12 Mio. t CO₂ pro Jahr.
Das Deutschlandticket hat im Mittel zu einer Reduktion der Pkw-Fahrten um 15-17 % geführt (S. 15)
Quelle: Koch et al. (2025)
Die Verlagerung fiel bei Neukund:innen höher aus: Im Dez. 2024 wurden bei Neu-Abonnent:innen mit Deutschlandticket 23 % der der Fahrten vom Pkw auf den ÖPNV verlagert (S. 58).
Quelle: Greenpeace (2024)
Mit der Einführung des Deutschlandtickets ist die Anzahl der mit dem Pkw gefahrenen Kilometer um 5 bis 8 % gesunken (S. 15). Dies führte zu einer Minderung der jährlichen Emissionen des Pkw-Verkehrs um etwa 4,2 bis 6,5 Millionen Tonnen.
Quelle: Koch et al. (2025)
Die Anzahl der Zugfahrten mit mehr als 30 km ist um 33,7 % gestiegen, der Anteil der Zugfahrten an der Gesamtzahl aller Wege größer 30 km („Modal Split“) ist von ca. 10 auf über 12 % gestiegen.
Ausführliche Maßnahmenbeschreibung
Das Deutschlandticket hat sich seit seiner Einführung als zentrales Instrument zur Stärkung des ÖPNV etabliert. Aktuell nutzen rund 13,5 Mio. Menschen das Ticket bei einem Preis von derzeit 63 Euro pro Monat (Stand April 2026). Bereits in seiner jetzigen Form trägt es zu einer Verlagerung vom Pkw auf den ÖPNV bei und vermeidet jährlich 4,2–6,5 Mio. t CO₂.
Der Preis ist dabei der entscheidende Hebel für die Nutzung. Eine Studie von Greenpeace zeigt, dass niedrigere und sozial gestaffelte Preise (regulärer Preis 29 Euro, Sozialticket 19 Euro, Kinder und Jugendliche kostenlos) rund 10 Mio. zusätzliche Nutzer:innen erschließen können – insbesondere in Gruppen mit bislang geringer ÖPNV-Nutzung und hohem Pkw-Anteil. Diese bringt zusätzliche Einsparungen von 7,8–12 Mio. t CO₂ pro Jahr.
Eine solche Preissenkung kommt allen Bevölkerungsgruppen zugute, insbesondere profitieren von ihr Familien mit Kindern, Menschen in ländlichen Regionen und Geringverdienende. Sie entlastet aber auch Personen, die bereits den ÖPNV nutzen.
Bei einem Preis von 29 Euro ist eine Zahl von Deutschlandticket-Abonnements von ca. 24 Mio. erwartbar15, das sind mehr als 10 Mio. mehr als in der ersten Hälfte des Jahres 2025.5
Familien als zentrale Zielgruppe
Das Deutschlandticket ist für Familien aktuell häufig unattraktiv, da Kinder ab dem sechsten Lebensjahr ein eigenes Deutschlandticket benötigen und es weder eine bundesweite Mitnahmeregelung noch ein einheitlich vergünstigtes Angebot für Kinder und Jugendliche gibt.
Regionale Schüler:innentickets existieren zwar, sind jedoch uneinheitlich ausgestaltet oder fehlen ganz.11
Für Familien mit drei oder mehr Ticketzahlenden besteht beim gegenwärtigen Preis häufig kein finanzieller Anreiz, Fahrten im Auto durch Fahrten in Bus und Bahn zu ersetzen.16 Insbesondere wenn sich das Familienauto nicht komplett abschaffen lässt, etwa weil die Familie nicht in einer Großstadt mit gut ausgebautem ÖPNV lebt, rechnet sich das Deutschlandticket derzeit meistens nicht.17
Kostenloses Schüler:innen-Ticket
Ein bundesweit kostenloses Deutschlandticket für Schüler:innen – wie bereits in Hamburg umgesetzt6 – würde die Zahl der Abonnements um weitere knapp 10 Mio Tickets erhöhen.18 Es kann zudem einen indirekten Effekt haben: Wenn Kinder den ÖPNV regelmäßig nutzen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch Eltern ein Deutschlandticket erwerben.19
Sozialticket für 19 Euro
Ein bundesweit einheitliches Sozialticket existiert bislang nicht. Die bestehenden Angebote unterscheiden sich stark nach Region, Preis (ca. 15–53 Euro) sowie Berechtigungskriterien und Gültigkeitsbereichen. Nur etwa die Hälfte der Bürgergeld-Empfangenden kann aktuell ein vergünstigtest Deutschlandticket erwerben.7
Der im Bürgergeld vorgesehene Betrag für Mobilität liegt mit 50,50 Euro pro Monat unter dem Preis eines Deutschlandtickets. Er reicht somit nicht aus, um ein reguläres Ticket zu finanzieren. Zudem müssen daraus auch andere Mobilitätsausgaben wie Fahrradkosten oder gelegentliche Fernverkehrsfahrten gedeckt werden.
In Befragungen geben Menschen mit geringem Einkommen an, im Median rund 25 Euro pro Monat für ein Deutschlandticket aufbringen zu können.20
Ein bundesweites Sozialticket für 19 Euro würde daher den Zugang zum ÖPNV deutlich verbessern und die soziale Teilhabe erhöhen.
Emissionseinsparungen durch Verkehrsverlagerung
Mit den beschriebenen Preissenkungen wären 7,8-12 Mio t CO₂ zusätzliche Emissionseinsparung pro Jahr im Vergleich zum Deutschlandticket für 63 Euro möglich.
Im Gegensatz zu den ÖPNV-Stammkund:innen, die bereits vor der Einführung des Deutschlandtickets ein ÖPNV-Abo besaßen, sind die neu hinzugewonnen Kund:innen in der Regel ÖPNV-Wenignutzende. Es ist davon auszugehen, dass diese mehr Fahrten vom Pkw auf den ÖPNV verlagern als ÖPNV-Stammkund:innen, die schon vor Einführung des Deutschlandtickets wenig oder kein Auto gefahren sind. Die Greenpeace-Studie geht von einer 2,5-fachen Verlagerung der Pkw-Kilometer bei Neuabonennt:innen im Vergleich zu den Bestandsabonnent:innen aus.21 Die Reduktion der Pkw-Kilometer bei den 10 Mio. zu erwartenden Neukund:innen würde damit von 5 bis 8 % auf 12,5 bis 20 % steigen. Das entspräche anteilig zu den 13,5 Mio. Bestandskund:innen (10 Mio sind 74 % von 13 Mio.) einer weiteren Emissionsreduktion von 7,8 bis 12 Mio t CO₂e pro Jahr. (Rechnung: 4,2 Mio t. × 0,74 × 2,5 = 7.77 Mio. t; 6,5 Mio. t × 0,74 × 2,5 = 12,025 Mio. t.)
Kosten und volkswirtschaftlicher Nutzen
Laut der von Greenpeace beauftragten Untersuchung würden sich die Kosten für die Senkung des Preises von 58 auf 29 Euro auf 2,5 Mrd. Euro jährlich belaufen und die der Einführung eines kostenlosen Schülertickets auf 1 Mrd. Euro.22
Im Vergleich zum Deutschlandticket für 63 Euro wären die Mehrkosten entsprechend höher.
Reduktion externer Kosten
Die Senkung des Ticketpreises von 58 auf 29 Euro – ausgehend vom zum Zeitpunkt der Studie gültigen Preisniveau – würde laut Greenpeace jährliche Mehrkosten von rund 2,5 Mrd. Euro verursachen; ein kostenloses Ticket für Schüler:innen etwa 1 Mrd. Euro zusätzlich.22
Dem stehen erhebliche Einsparungen bei externen Kosten gegenüber: Bereits das bestehende Deutschlandticket reduziert jährlich gesellschaftliche Kosten (u. a. durch weniger Emissionen, Luftschadstoffe, Lärm, Unfälle und Staus) um 2,4–3,7 Mrd. Euro.23
Bei einer stärkeren Verlagerung vom Pkw auf den ÖPNV (12,5–20 %) könnten diese Einsparungen auf 8,2–13 Mrd. Euro gegenüber einem Szenario ohne Deutschlandticket steigen bzw. um zusätzliche 4–9,3 Mrd. Euro gegenüber dem Status quo zunehmen. Die Maßnahme ist damit auch aus volkswirtschaftlicher Perspektive sinnvoll.
Finanzierung
Die Finanzierung kann durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen im Verkehrssektor erfolgen, insbesondere durch das Dienstwagenprivileg, das Dieselprivileg, die Entfernungspauschale. Diese Maßnahmen würden nicht nur zusätzliche Emissionsminderungen in Höhe von jährlich ca. 5,7 bis 9,6 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalenten bewirken, sondern auch erhebliche Mittel im Staatshaushalt in Höhe von jährlich ca. 12,6 Mrd. Euro freisetzen, die für die Finanzierung des Deutschlandtickets genutzt werden können (vgl. die entsprechenden Maßnahmen hier in MappingZero unter Verkehr und Mobilität → Landverkehr → Personenverkehr → Individualverkehr).
Verteilungswirkung
Ein günstigeres Deutschlandticket hat eine positive soziale Verteilungswirkung. Insbesondere profitieren Menschen mit niedrigem Einkommen, ältere Personen und Kinder, da diese überdurchschnittlich häufig den ÖPNV nutzen und ihr verfügbares Einkommen durch niedrigere Preise steigt.9
Der Zugang zu Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe verbessert sich durch Preise von 29 bzw. 19 Euro deutlich.24 Voraussetzung für diese Effekte ist eine dauerhaft verlässliche Preisgestaltung.25
Potentiale
Ein kostenloses Deutschlandticket für Schüler:innen bundesweit anzubieten, würde 1,1 Mrd. Euro kosten, den Deutschlandticket-Bestand aber um weitere 9,9 Mio. Tickets erhöhen. Laut der Umfrage würde ein kostenloses Schüler:innen-Ticket auch viele Eltern dazu bewegen, sich selbst ein Deutschlandticket zu kaufen. [1, S. 5]. Damit wirkt die Maßnahme als Multiplikator für die ÖPNV-Nutzung über die eigentliche Zielgruppe hinaus.
Quelle: Greenpeace e.V. (2024)
Investitionen in den ÖPNV lohnen sich auch wirtschaftlich: Sie schaffen Arbeitsplätze, sichern Einkommen und stärken zahlreiche Bereiche der Wirtschaft, darunter Einzelhandel, Tourismus, Immobilienmärkte sowie den Pendelverkehr und den Arbeitsmarkt. Insgesamt übersteigt der gesamtwirtschaftliche Nutzen die Kosten um mehr als das Dreifache (S. 70, 87).
Zusätzlich entstehen wichtige, wenn auch schwer messbare Vorteile: Weniger Autoverkehr reduziert Lärm, Luftverschmutzung und Unfälle. Gleichzeitig wird öffentlicher Raum effizienter genutzt – Parkflächen können z. B. in Grünflächen, Radwege oder Wohnraum umgewandelt werden. Das verbessert die Lebensqualität und macht Städte und Gemeinden attraktiver (S. 66).
Quelle: MCube (2025)
Risiken
In größeren Städten gerät der ÖPNV – insbesondere zu Stoßzeiten – schon heute an seine Kapazitätsgrenzen. Diese Situation könnte sich durch die angestrebte Preissenkung verschärfen, wenn das Angebot nicht parallel ausgebaut wird.
Gleichzeitig ist im vorstädtischen und ländlichen Raum weniger der Preis als vielmehr das unzureichende Angebot ein Hemmnis für die Nutzung. Ohne Verbesserungen bei Taktung, Erreichbarkeit und Verlässlichkeit bleibt das zusätzliche Nachfragepotenzial dort begrenzt.
Dieses sollte durch die Einführung einer Mobilitätsgarantie signifikant verbessert werden (S. 11).
Quelle: Öko-Institut (2021)
In Österreich wurde 2021 mit dem KlimaTicket eine landesweite Jahreskarte eingeführt, die dem Deutschlandticket ähnelt, jedoch sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr gültig ist. Der Preis lag zunächst bei 1.095 Euro pro Jahr (91,25 Euro pro Monat), ermäßigt bei 821 Euro (ca. 68,40 Euro pro Monat), und wurde in den Folgejahren mehrfach erhöht.
Eine Studie von infas untersuchte die Emissionswirkung des KlimaTickets für das Jahr 2022. Im Vergleich zum Deutschlandticket blieb die Verbreitung jedoch deutlich geringer: Zu Spitzenzeiten wurden lediglich rund 200.000 Abonnements erreicht. Mehr als ein Drittel davon entfiel auf Wien, wo etwa ein Viertel der Bevölkerung lebt.
Die Analyse zeigt, dass rund 20 % der Fahrten mit dem KlimaTicket ansonsten überwiegend mit dem Pkw zurückgelegt worden wären. Aufgrund der insgesamt geringen Nutzerzahlen lag die Emissionsminderung im Personenverkehr jedoch nur bei etwa 0,5 % (infas 2023, S. 20-21).
Das Beispiel zeigt: Entscheidend für die Klimawirkung ist nicht allein das Angebot eines solchen Tickets, sondern vor allem eine breite Nutzung – und damit ein möglichst niedriger und sozial ausgewogener Preis.
Quellen
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 11–15
Greenpeace e.V. (2025) „Die Preisfrage: Lohnt sich das Deutschlandticket?“,
S. 9
N. Koch, M. Amberg, A. Krämer, G. Wilger, und R. Bongaerts, „Faktencheck Deutschlandticket: Eine Bestandsaufnahme der empirischen Evidenz“, Potsdam Institute for Climate Impact Research, Apr. 2025. doi: 10.48485/PIK.2025.005.
Kopernikus-Projekt Ariadne (2025) „D-Ticket Impact Tracker“.
Statista (2025), Anzahl der Nutzer und Besitzquote des Deutschlandtickets von Mai 2023 bis Juni 2025.
hamburg.de (o. J.) „Kostenloses Deutschlandticket ab 1. September 2024“
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V. (o.J.), „Sozialticket-Atlas: Deutschlandticket Sozial“.
Kraftfahrtbundesamt (2025) „Inländerfahrleistung“.
Umweltbundesamt (2016)
Verteilungswirkungen umweltpolitischer Maßnahmen und Instrumente
. Umweltbundesamt, 2016, S. 121
MCube (2025) „Wertschöpfung ÖPNV“, Studie im Auftrag von Zukunft Nahverkehr.
Öko-Institut e.V. (2021) „Verteilungswirkungen ausgewählter klimapolitischer Maßnahmen im Bereich Mobilität“.
Der Standard, 24. Oktober 2024, „1179,30 Euro: Klimaticket wird ab 2025 teurer“.
Salzburger Nachrichten (14. 05. 2025) „Österreich muss sparen: Was jetzt alles teurer wird - ein Überblick“
infas (2023) „KlimaTicket- Report 2022“.
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 58
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 5
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 8-9
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 23
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 5
Greenpeace e.V. (2025) „Die Preisfrage: Lohnt sich das Deutschlandticket?“,
S. 6
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 21
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 23
N. Koch, M. Amberg, A. Krämer, G. Wilger, und R. Bongaerts, „Faktencheck Deutschlandticket: Eine Bestandsaufnahme der empirischen Evidenz“, Potsdam Institute for Climate Impact Research, Apr. 2025. doi: 10.48485/PIK.2025.005, S. 20
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 57
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 11-12
In Österreich wurde 2021 mit dem KlimaTicket eine landesweite Jahreskarte eingeführt, die dem Deutschlandticket ähnelt, jedoch sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr gültig ist. Der Preis lag zunächst bei 1.095 Euro pro Jahr (91,25 Euro pro Monat), ermäßigt bei 821 Euro (ca. 68,40 Euro pro Monat), und wurde in den Folgejahren mehrfach erhöht.
Eine Studie von infas untersuchte die Emissionswirkung des KlimaTickets für das Jahr 2022. Im Vergleich zum Deutschlandticket blieb die Verbreitung jedoch deutlich geringer: Zu Spitzenzeiten wurden lediglich rund 200.000 Abonnements erreicht. Mehr als ein Drittel davon entfiel auf Wien, wo etwa ein Viertel der Bevölkerung lebt.
Die Analyse zeigt, dass rund 20 % der Fahrten mit dem KlimaTicket ansonsten überwiegend mit dem Pkw zurückgelegt worden wären. Aufgrund der insgesamt geringen Nutzerzahlen lag die Emissionsminderung im Personenverkehr jedoch nur bei etwa 0,5 % (infas 2023, S. 20-21).
Das Beispiel zeigt: Entscheidend für die Klimawirkung ist nicht allein das Angebot eines solchen Tickets, sondern vor allem eine breite Nutzung – und damit ein möglichst niedriger und sozial ausgewogener Preis.
Quellen
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 11–15
Greenpeace e.V. (2025) „Die Preisfrage: Lohnt sich das Deutschlandticket?“,
S. 9
N. Koch, M. Amberg, A. Krämer, G. Wilger, und R. Bongaerts, „Faktencheck Deutschlandticket: Eine Bestandsaufnahme der empirischen Evidenz“, Potsdam Institute for Climate Impact Research, Apr. 2025. doi: 10.48485/PIK.2025.005.
Kopernikus-Projekt Ariadne (2025) „D-Ticket Impact Tracker“.
Statista (2025), Anzahl der Nutzer und Besitzquote des Deutschlandtickets von Mai 2023 bis Juni 2025.
hamburg.de (o. J.) „Kostenloses Deutschlandticket ab 1. September 2024“
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V. (o.J.), „Sozialticket-Atlas: Deutschlandticket Sozial“.
Kraftfahrtbundesamt (2025) „Inländerfahrleistung“.
Umweltbundesamt (2016)
Verteilungswirkungen umweltpolitischer Maßnahmen und Instrumente
. Umweltbundesamt, 2016, S. 121
MCube (2025) „Wertschöpfung ÖPNV“, Studie im Auftrag von Zukunft Nahverkehr.
Öko-Institut e.V. (2021) „Verteilungswirkungen ausgewählter klimapolitischer Maßnahmen im Bereich Mobilität“.
Der Standard, 24. Oktober 2024, „1179,30 Euro: Klimaticket wird ab 2025 teurer“.
Salzburger Nachrichten (14. 05. 2025) „Österreich muss sparen: Was jetzt alles teurer wird - ein Überblick“
infas (2023) „KlimaTicket- Report 2022“.
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 58
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 5
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 8-9
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 23
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 5
Greenpeace e.V. (2025) „Die Preisfrage: Lohnt sich das Deutschlandticket?“,
S. 6
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 21
Greenpeace e.V. (2024)
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 23
N. Koch, M. Amberg, A. Krämer, G. Wilger, und R. Bongaerts, „Faktencheck Deutschlandticket: Eine Bestandsaufnahme der empirischen Evidenz“, Potsdam Institute for Climate Impact Research, Apr. 2025. doi: 10.48485/PIK.2025.005, S. 20
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 57
Greenpeace e.V. (2024):
Deutschlandticket: Wirkung und Potenziale einer sozial gerechten Preisgestaltung, S. 11-12