Ab 2030 soll der Verkauf neuer Lastkraftwagen (Lkw) und Busse mit Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen über 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse stark reduziert werden. 75 % der Neuzulassungen sollen dann emissionsfrei sein. Ab 2035 soll dieser Anteil 90 % betragen. Bei den restlichen Fahrzeugen soll der Verbrennungsmotor lediglich im Sekundärantrieb (als Range-Extender im Hybrid) erlaubt sein. Zudem braucht es einen beschleunigten Aufbau der Schnellladeinfrastruktur.
Der Verbrennungsmotor im Bereich der Nutzfahrzeuge (inkl. Busse) hätte langfristig nur mit regenerativen E-Fuels eine Zukunft. Diese sind und bleiben jedoch ein knappes und entsprechend teures Gut.2 3 Daher müssen sie in Bereichen eingesetzt werden, die nicht oder nur schwer elektrifizierbar sind, wie der Schiffs- und Flugverkehr – selbst dort werden sie Mangelware bleiben.4
Im Gegensatz dazu entwickeln sich unter den emissionsfreie Alternativen Elektrofahrzeuge (auch 40-Tonner) zu einer vollwertigen Option. Ab 2030 werden sie sowohl technologisch als auch wirtschaftlich vollständig konkurrenzfähig sein. Deshalb soll der Verkauf von neuen Verbrennerfahrzeugen ab diesem Zeitpunkt stark reduziert werden. Ab 2035 soll der Verbrennungsmotor nur noch als Sekundärantrieb (Range-Extender in Hybridfahrzeugen) zugelassen sein, um spezielle Nischenanwendungen zu ermöglichen.
Da die bestehenden Vorgaben der EU und die leicht höheren Ziele der Bundesregierung für den Aufbau der Schnellladeinfrastruktur (über 350 kW) nicht ausreichen, um diesen Grad der Elektrifizierung zu ermöglichen, ist ein entschiedeneres Vorgehen dringend erforderlich.
Batterieelektrische Fahrzeuge können die Emissionen über den Lebenszyklus (bestehend aus Produktion, Nutzung und Recycling) um ca. 80% gegenüber fossil betriebenen Verbrenner-Fahrzeugen senken, wenn sie mit grünem Strom fahren; und um 53% mit dem aktuellen Strommix.
Der Gesamtwirkungsgrad von E-Fuels – über die gesamte sogenannte Well-to-Wheel Umwandlungskette von der Energieherstellung bis zur Nutzung zur Fortbewegung des Fahrzeugs – beträgt 22–23 %, der Rest geht verloren. Ein Elektro-Lkw dagegen hat ein Gesamtwirkungsgrad von 77 %.
Quelle: Transport and Environment (2020)
Batteriebetriebene Fahrzeuge können mittlerweile lange Distanzen zurücklegen, wie der Tesla-Semi-Truck mit 37 Tonnen Gesamtgewicht und einer Reichweite von 800 km demonstriert.
Quelle: auto motor und sport (2023)
Eine genaue Analyse ergibt, dass mit einem parallelen Ausbau der Ladeinfrastruktur mehr als 90% der Flotten elektrifiziert werden können.
Quelle: Speth / Plötz (2024)
Batterieelektrische Fahrzeuge (nicht Wasserstoffbrennstoffzellenfahrzeuge) werden ab 2030 hinsichtlich der Anschaffungs- und Betriebskosten wirtschaftlicher als Verbrenner sein.
Quelle: TNO (2022)
Die aus 45 Unternehmen, darunter Siemens, Unilever und Maersk bestehende Industrieinitiative EV100+ hat die Europäische Kommission in einem Brief dazu aufgefordert, das Reduktionsziel 2030 für eine emissionsfreie Neuwagenflotte von aktuell 45% auf 65% zu erhöhen. Zudem sollen Kraftstoffgutschriften nicht auf die CO2-Standards für Lkw angerechnet werden dürften.
Quelle: Climate Group (2022)
Rechtliche Grundlage
Auf EU-Ebene ist der “Verbrenner-Lkw-Stopp" für 90 % neuer Flotten ab 2040 beschlossen. Die betroffene Verordnung 2019/1242 wird aktuell durch eine Änderungsverordnung aktualisiert.11
Es gilt dann für neue Fahrzeuge in der EU:
ab 2030: 45 % emissionsfrei
ab 2035: 65 % emissionsfrei, und Stadtbusse 100 % emissionsfrei
ab 2040 90 % der Flotten emissionsfrei.
Ein “Verbrenner-Lkw-Stopp" in Deutschland, das diese Vorgaben vorzeitig umsetzt, ist zulässig, da nach Art. 193 AEUV strengere nationale Klimaschutzmaßnahmen ausdrücklich erlaubt sind.
Ausführliche Maßnahmenbeschreibung
Aufgrund der zukünftigen erwarteten extremen Knappheit an regenerativen E-Fuels und der Priorität für nicht elektrifizierbare Bereiche wie den Schiffs- und Luftverkehr dürfen E-Fuels im Bereich der Lkw und Busse nur dafür genutzt werden, die Bestandsflotte mit Verbrennungsmotor bis zum Ende ihrer Lebensdauer nachhaltiger zu betreiben. Ab 2035 könnten sie ggf. noch in Hybridfahrzeugen mit Range-Extender zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang dürfen regenerative E-Fuels auch nichtals emissionsfreie Fahrzeuge angerechnet werden.
Unter den emissionsfreien Alternativen entwickeln sich Elektrofahrzeuge (auch 40-Tonner) zu einer vollwertigen Lösung und werden ab 2030 sowohl technologisch als auch wirtschaftliche vollständig konkurrenzfähig sein. Dies gilt für Reichweite, Ladedauer, Gesamtkosten (Anschaffung und Betrieb) sowie die Ladeinfrastruktur (siehe Abschnitt “Hintergrund”).
Aufgrund dieser zukünftigen Überlegenheit von Elektrofahrzeugen sollen ab 2030 neue Verbrennerfahrzeuge stark reduziert werden: 75 % der Neuwagenflotte sollen emissionsfrei sein – dies entspricht dem Maximum, das die Hersteller liefern und das vom Stromnetz versorgt werden kann. Ab 2035 soll dieser Anteil 90 % betragen. Bei den restlichen Fahrzeugen soll der Verbrennungsmotor lediglich im Sekundärantrieb (als Range-Extender im Hybrid) erlaubt sein, um Nischenanwendungen zu ermöglichen. Solche Anwendungen könnten etwa Logistik- oder Tourismusunternehmen betreffen, die im EU-Ausland unterwegs sind und auf Regionen treffen, die vorerst keine flächendeckende und leistungsfähige Ladeinfrastruktur bieten (z.B. Balkanländer oder die Ukraine).
Die deutsche Regelung würde sowohl inländische als auch ausländische Hersteller stark sanktionieren, wenn sie Fahrzeuge in Deutschland in Verkehr bringen, die die festgelegten CO2-Zielwerte nicht einhalten. Dies würden die Hersteller dazu zwingen, den Verkauf solcher Fahrzeuge zu unterbinden. Wie in der EU-Verordnung vorgesehen, sollen die realen Verbrauchsdaten der Lkw, die von den Herstellern gemeldet werden, mit verpflichtend genormten Messgeräten erfasst, veröffentlicht und überwacht werden.25 Zudem sollen die Interessen der Hersteller durch Ausnahmeregelungen in Härtefällen, insbesondere für Kleinserienhersteller, berücksichtigt werden, in Anlehnung an Artikel 6b der EU-Verordnung 2019/1242.
-
Infrastruktur: An Standorten mit besonders hoher Nachfrage muss die Ladeleistung deutlich über 350 kW liegen. Erst mit Megawatt-Laden bei 750 kW können z. B. während einer 45-minütigen Pause bis zu 350 Kilometer Reichweite für Schwertransporter nachgeladen werden.21 Für die Bereitstellung dieser Ladeleistungen ist ein entschlossener Ausbau des Stromnetzes unerlässlich; für Herleitung siehe "Hintergrund". Die Bundesregierung muss entsprechende Ausschreibungen initiieren. Eine Orientierung an den Ausführungen von Speth / Plötz (2024)10 bietet sich an.
Hintergrund
Die notwendige Größe und das Gewicht der Akkus stellten lange Zeit eine Herausforderung für große Lkws dar, da ein beträchtlicher Teil der Transportenergie und der Ladefläche für die Batterien benötigt wurde. Dank der Fortschritte in der Batterietechnik liegt das zusätzliche Gewicht heutzutage selbst bei einem 40-Tonner nur noch bei ein bis zwei Tonnen.18 Damit werden im Übrigen auch Konzepte wie Batteriewechselstationen endgültig nicht konkurrenzfähig in der Masse sein. Zudem stehen weitere Batterieinnovationen kurz bevor, insbesondere aus China und den USA, die in den nächsten Jahren eine nahezu doppelte Energiedichte von 500 Wh/kg ermöglichen könnten.19 20 Dies würde die Reichweite von Modellen wie dem Tesla Semi Truck von 800 km auf etwa 1.500 km erhöhen. Bezüglich der Ladedauer hat Daimler Truck kürzlich eine Ladeleistung von 1.000 kW demonstriert. Damit verlieren Konzepte wie Batteriewechselstationen in der breiten Masse an Wettbewerbsfähigkeit.
Batterieelektrische Fahrzeuge werden 2030 voraussichtlich noch teurer in der Anschaffung sein, aber dank deutlich geringerer Betriebs- und Wartungskosten insgesamt wirtschaftlicher als Verbrenner. Mit einem klaren regulatorischen Rahmen wäre ein garantierter Absatz sichergestellt, wodurch sich die Hersteller kosteneffizient auf die emissionsfreie Produktion konzentrieren und die Anschaffungskosten weiter senken könnten.9 Ein Impact Assessment der EU unterstützt diese Sichtweise und nennt "eine deutliche Verschärfung der CO2-Ziele für schwere Nutzfahrzeuge ab 2030" als "bevorzugte Option". Dies werde "für die notwendige Lenkung sorgen, um die Markteinführung von emissionsfreien Fahrzeugen zu beschleunigen, Vorteile für die Fahrzeugnutzer zu bringen sowie Innovation und technologische Führerschaft zu fördern und gleichzeitig den Kostenanstieg für die Hersteller zu begrenzen."17
Deutsche Nutzfahrzeughersteller haben für 2030 bereits angekündigt, dass bis zu 75 % ihrer verkauften Neufahrzeuge über 12 Tonnen emissionsfrei sein können.12 Dennoch zeigen aktuelle Entwicklungen, dass die Hersteller bislang nur in geringem Umfang emissionsfreie Lkw produzieren und somit das 75%-Ziel noch weit entfernt ist.27 Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein klarer regulatorischer Rahmen unerlässlich.
--
Infrastruktur: Der flächendeckende Aufbau der Schnellladeinfrastruktur bis 2030 wurde durch die EU-Verordnung 2023/1804 (Alternative Fuels Infrastructure Regulation, AFIR) in Gang gesetzt. Diese Verordnung sieht Schnellladestationen mit mindestens 350 kW an allen relevanten Verkehrsachsen und Knotenpunkten in der EU vor. Deutschland hat sich bereits ambitioniertere Ausbauziele gesetzt. Allerdings werden die bis 2030 geplanten Ladekapazitäten nur für eine etwa 65%ige Elektrifizierung der Neuwagenflotten schwerer Nutzfahrzeuge ausreichen (unter konservativen Annahmen).15 Durch eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene könnte dieser Anteil um etwa 5 % gesteigert werden, da die deutsche Schienengüterbranche plant, ihren Anteil am Gesamtgüterverkehr signifikant zu erhöhen.16 Dies bedeutet, dass die aktuellen Pläne für die Ladeinfrastruktur voraussichtlich eine Elektrifizierung von rund 70 % ermöglichen (65 % + 5 %). Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat das große Potenzial erkannt und einen zusätzlichen Ausbau der Infrastruktur zugesagt.12 Dieser Ausbau muss jedoch noch ehrgeiziger gestaltet werden, um das in dieser Maßnahme geforderte Ziel von 75 % Elektrifizierung der Neuwagenflotte bis 2030 zu erreichen.
Potentiale
Eine ambitioniertere Reduzierung der CO2-Grenzwerte würde das notwendige Marktsignal senden und Investitionssicherheit für die Fahrzeugindustrie schaffen. Denn "ohne klare Rahmenbedingungen wäre der technologische Vorsprung Europas im Segment der schweren Nutzfahrzeuge gefährdet, während die USA nach der Verabschiedung des Inflationsbekämpfungsgesetzes mit China um die industrielle Führung wetteifern. Im schlimmsten Fall könnte dies dazu führen, dass Europas Automobil- und Zulieferindustrie ins Hintertreffen gerät und ihre globale Führungsrolle an die wachsende Konkurrenz aus Übersee verliert.“
Quelle: Agora Verkehrswende (2024)
Risiken
Es ist möglich, dass die Umstellung auf Nullemissionen bei diesem Tempo nicht störungsfrei verläuft. Denn das Hochfahren der Produktionskapazitäten für Nullemissionsfahrzeuge und der notwendige beschleunigte Ausbau der Infrastruktur sind klare Herausforderungen.
Quelle: Transport and Environment (2022)
Österreich hat sich ambitionierte Ziele gesetzt und strebt an, dass ab 2030 neue Lkw unter 18t 100% elektrisch fahren, ab 2035 alle Lkw.
Diverse US-Bundesstaaten streben an, dass ab 2035 alle neuen starren Lkw zu 75%, alle Sattelzugmaschinen zu 40% mit null oder fast null Emissionen fahren.
In Norwegen gilt ab 2030 100% emissionsfrei oder Biogas für neue Lkw. In UK gilt ab 2035 100% emissionsfrei für neue Lkw bis 26 Tonnen.
In Kalifornien müssen darüber hinaus zum Beispiel Zustellfahrzeuge für die letzte Meile und Terminal-Zugmaschinen bis 2035 umgestellt werden, Arbeitsfahrzeuge und Zugmaschinen mit Tageskabine müssen bis 2039, Zugmaschinen mit Schlafkabine und Spezialfahrzeuge müssen bis 2042 emissionsfrei sein.
BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 2022): Klimaschutz in Zahlen. Aktuelle Emissionstrends und Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland. S. 35.
Transport & Environment (2021): Alternative Antriebsstoffe: Fokus E-Fuels. Potenziale und Risiken aus der Nachhaltigkeitsperspektive. Herausgeber: Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung, Ausschussdrucksache 19(26)117.
Ueckerdt, Falko / Bauer, Christian / Dirnaichner, Alois et al. (2021): Potential and risks of hydrogen-based e-fuels in climate change mitigation. In: Nature Climate Change.
PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, 2023): E-Fuels wahrscheinlich noch lange knapp: PIK Analyse-Papier.
Fraunhofer ISI, IFEU, ÖKO-Institut(2023): BOLD - Accompanying research for overhead line trucks in Germany. Final report. S. 64f
Climate Group (2022): We’re calling for a 2035 deadline for zero emission trucks in the EU.
auto motor und sport (2023): Tesla-Lkw Semi BEV-Truck mit Rekordfahrt: 1.731 Kilometer an einem Tag mit 32 Tonnen.
Transport and Environment (2020): Transport and Environment (2020): Electrofuels? Yes, we can … if we’re efficient. Decarbonising the EU’s transport sector with renewable electricity and electrofuels. S. 30.
TNO (Netherlands Organisation for Applied Scientific Research, 2022): Techno-economic uptake potential of zero-emission trucks in Europe. Im Auftrag von Transport & Environment und Agora Verkehrswende.
Speth, Daniel / Plötz, Patrick (2024): Depot slow charging is sufficient for most electric trucks in Germany.
Euractiv (2024): EU-Parlament beschließt 90-prozentiges Verbrenner-Aus für LKW.
BMDV (Bundesministerium für Digitales und Verkehr, 2022): Fortschrittsbericht zum Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge. S. 4.
Agora Verkehrswende (2024): Elektro-Lkw schneller auf die Straße bringen. Bis 2035 werden alle neuen Elektro-Lkw in Europa billiger im Betrieb sein, genauso weit fahren und genauso viel transportieren wie Diesel-Lkw. Schlussfolgerungen von Agora Verkehrswende in Kooperation mit T&E auf Basis einer Studie von TNO.
Transport and Environment (2024): Addressing the heavy-duty climate problem. A new study models the CO2 targets required if all trucks and buses in the EU are to be zero emissions by 2050.
Transport & Environment (2023): Fully charged for 2030. New analysis of Europe's plans for public charging finds there will be enough infrastructure for higher EU electric truck targets in 2030.
DVZ (Deutsche Verkehrs Zeitung, 2023): „Schienengüterverkehr: Europa muss die Weichen richtig stellen“.
Europäische Kommission (2023): COMMISSION STAFF WORKING DOCUMENT IMPACT ASSESSMENT Part 1 Accompanying the document Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL amending Regulation (EU) 2019/1242 as regards strengthening the CO₂ emission performance standards for new heavy-duty vehicles and integrating reporting obligations, and repealing Regulation (EU) 2018/956. S. 67f.
Fichtner, Maximilian (2023): "China hat das Ende des Verbrenners eingeläutet". Maximilian Fichtner im Interview.
Amprius (2023) The All-New Amprius 500 Wh/kg Battery Platform is Here.
CATL (2023): CATL launches condensed battery with an energy density of up to 500 Wh/kg, enables electrification of passenger aircrafts.
MAN (2024) DER MAN eTGX ELEKTRIFIZIERT DEN FERNVERKEHR. Accessed: 13. September 2024
BMwK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, 2021): Mobilitätsmasterplan 2030 – Neuausrichtung des Mobilitätssektors. S. 37.
ICCT (International Council on Clean Transportation, 2024): ZERO-EMISSION VEHICLE PHASE-INS: MEDIUM- AND HEAVY-DUTY TRUCKS
California Air Resources Board (2023): California approves groundbreaking regulation that accelerates the deployment of heavy-duty ZEVs to protect public health
Europäische Kommission: Reducing CO₂ emissions from heavy-duty vehicles.
Heise online (2024): Daimler Truck überschreitet Ladeleistung von 1000 kW bei Mercedes-Benz' E-Actros.
Carbon Tracker (2024): Heavy Duty Vehicle Manufacturers failing the EV transition challenge.
Zuständige Bundesminister:innen
Bundestagsabgeordnete aus den zuständigen Ausschüssen
Österreich hat sich ambitionierte Ziele gesetzt und strebt an, dass ab 2030 neue Lkw unter 18t 100% elektrisch fahren, ab 2035 alle Lkw.
Diverse US-Bundesstaaten streben an, dass ab 2035 alle neuen starren Lkw zu 75%, alle Sattelzugmaschinen zu 40% mit null oder fast null Emissionen fahren.
In Norwegen gilt ab 2030 100% emissionsfrei oder Biogas für neue Lkw. In UK gilt ab 2035 100% emissionsfrei für neue Lkw bis 26 Tonnen.
In Kalifornien müssen darüber hinaus zum Beispiel Zustellfahrzeuge für die letzte Meile und Terminal-Zugmaschinen bis 2035 umgestellt werden, Arbeitsfahrzeuge und Zugmaschinen mit Tageskabine müssen bis 2039, Zugmaschinen mit Schlafkabine und Spezialfahrzeuge müssen bis 2042 emissionsfrei sein.
BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 2022): Klimaschutz in Zahlen. Aktuelle Emissionstrends und Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland. S. 35.
Transport & Environment (2021): Alternative Antriebsstoffe: Fokus E-Fuels. Potenziale und Risiken aus der Nachhaltigkeitsperspektive. Herausgeber: Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung, Ausschussdrucksache 19(26)117.
Ueckerdt, Falko / Bauer, Christian / Dirnaichner, Alois et al. (2021): Potential and risks of hydrogen-based e-fuels in climate change mitigation. In: Nature Climate Change.
PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, 2023): E-Fuels wahrscheinlich noch lange knapp: PIK Analyse-Papier.
Fraunhofer ISI, IFEU, ÖKO-Institut(2023): BOLD - Accompanying research for overhead line trucks in Germany. Final report. S. 64f
Climate Group (2022): We’re calling for a 2035 deadline for zero emission trucks in the EU.
auto motor und sport (2023): Tesla-Lkw Semi BEV-Truck mit Rekordfahrt: 1.731 Kilometer an einem Tag mit 32 Tonnen.
Transport and Environment (2020): Transport and Environment (2020): Electrofuels? Yes, we can … if we’re efficient. Decarbonising the EU’s transport sector with renewable electricity and electrofuels. S. 30.
TNO (Netherlands Organisation for Applied Scientific Research, 2022): Techno-economic uptake potential of zero-emission trucks in Europe. Im Auftrag von Transport & Environment und Agora Verkehrswende.
Speth, Daniel / Plötz, Patrick (2024): Depot slow charging is sufficient for most electric trucks in Germany.
Euractiv (2024): EU-Parlament beschließt 90-prozentiges Verbrenner-Aus für LKW.
BMDV (Bundesministerium für Digitales und Verkehr, 2022): Fortschrittsbericht zum Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge. S. 4.
Agora Verkehrswende (2024): Elektro-Lkw schneller auf die Straße bringen. Bis 2035 werden alle neuen Elektro-Lkw in Europa billiger im Betrieb sein, genauso weit fahren und genauso viel transportieren wie Diesel-Lkw. Schlussfolgerungen von Agora Verkehrswende in Kooperation mit T&E auf Basis einer Studie von TNO.
Transport and Environment (2024): Addressing the heavy-duty climate problem. A new study models the CO2 targets required if all trucks and buses in the EU are to be zero emissions by 2050.
Transport & Environment (2023): Fully charged for 2030. New analysis of Europe's plans for public charging finds there will be enough infrastructure for higher EU electric truck targets in 2030.
DVZ (Deutsche Verkehrs Zeitung, 2023): „Schienengüterverkehr: Europa muss die Weichen richtig stellen“.
Europäische Kommission (2023): COMMISSION STAFF WORKING DOCUMENT IMPACT ASSESSMENT Part 1 Accompanying the document Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL amending Regulation (EU) 2019/1242 as regards strengthening the CO₂ emission performance standards for new heavy-duty vehicles and integrating reporting obligations, and repealing Regulation (EU) 2018/956. S. 67f.
Fichtner, Maximilian (2023): "China hat das Ende des Verbrenners eingeläutet". Maximilian Fichtner im Interview.
Amprius (2023) The All-New Amprius 500 Wh/kg Battery Platform is Here.
CATL (2023): CATL launches condensed battery with an energy density of up to 500 Wh/kg, enables electrification of passenger aircrafts.
MAN (2024) DER MAN eTGX ELEKTRIFIZIERT DEN FERNVERKEHR. Accessed: 13. September 2024
BMwK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, 2021): Mobilitätsmasterplan 2030 – Neuausrichtung des Mobilitätssektors. S. 37.
ICCT (International Council on Clean Transportation, 2024): ZERO-EMISSION VEHICLE PHASE-INS: MEDIUM- AND HEAVY-DUTY TRUCKS
California Air Resources Board (2023): California approves groundbreaking regulation that accelerates the deployment of heavy-duty ZEVs to protect public health
Europäische Kommission: Reducing CO₂ emissions from heavy-duty vehicles.
Heise online (2024): Daimler Truck überschreitet Ladeleistung von 1000 kW bei Mercedes-Benz' E-Actros.
Carbon Tracker (2024): Heavy Duty Vehicle Manufacturers failing the EV transition challenge.
Zuständige Bundesminister:innen
Bundestagsabgeordnete aus den zuständigen Ausschüssen